ManAGEment: Arbeitsfähigkeit-, Gesundheitserhaltung
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Die Bewertung des AGE-Management-Projektes
AGE-Management ist keine einmalige Maßnahme oder ein Projekt, sondern ein dauerhafter Prozess, der als Querschnittsaufgabe in alle Funktionsbereiche im Unternehmen integriert werden muss.

Um dieses zu unterstützen, ist es notwendig, den Erfolg und die Wirkungen der ergriffenen Maßnahmen und Aktivitäten zu erfassen und zu bewerten. Zur Überprüfung der Zielerreichung ziehen Sie die bei der Erstellung des Handlungsplans definierten Erfolgskriterien heran.

Zur Bewertung der  Aktivitäten bieten sich verschiedene Instrumente und Vorgehensweisen an:

  • den langfristigen Erfolg im Sinne einer Einsparung von Kosten, einer Senkung von Fehlzeiten oder einer Steigerung der Qualifikationen oder der Arbeitszufridenheit und Gesundheit der Beschäftigten können Sie z.B. dadurch überprüfen, dass Sie in einem Zeitabstand von etwa einem Jahr die Analysen und Befragungen wiederholen und die Ergebnisse miteinander vergleichen.
  • den kurzfristigen Erfolg einzelner Maßnahmen können Sie z.B. durch eine Befragung der TeilnehmerInnen an den Maßnahmen feststellen. Außerdem können Sie durch persönliche Gespräche mit Vorgesetzten, Beschäftigten und/oder VertreterInnen des Betriebsrates erfahren, ob die identifizierten Probleme gelöst werden konnten bzw. wo Verbesserungsbedarf besteht.

Die (Zwischen-)Ergebnisse sollten regelmäßig im AGE-Management-Team abgestimmt werden, um auf dieser Grundlage Maßnahmen ggf. anpassen oder den Handlungsplan um weitere Maßnahmen ergänzen zu können.

 

Im Laufe des Umsetzungsprozesses sollte sich der externe Berater mehr und mehr zurückziehen, die Rolle des Moderators und Prozess-Promotors sollte auf eine interne Person übertragen werden.  Dabei geht es u.a. darum, innerhalb des Betriebes einen Promotor aufzubauen, der auch über die entsprechenden fachlichen Kompetenzen im Sinne eines betrieblichen Experte für den demographischen Wandel verfügt. Das beinhaltet auch die Kenntnis möglicher externer Kooperationspartner und die Fähigkeit, diese in den Prozess einzubeziehen.

In diesem Zusammenhang wird verschiedentlich auch von einem betrieblichen „Kümmerer“gesprochen, der für ein Thema und dessen Umsetzung im Betrieb zuständig ist. Unabhängig von der Bezeichnung des in der Organisation für das Thema Zuständigen ist jedoch klar, dass diese Person nicht für die Übernahme dieser Aufgaben benannt oder bestimmt werden kann. Um den Prozess erfolgreich gestalten zu können, muss die Person ein hohes Maß an Eigenengagement für die Thematik mitbringen muss.

 

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